Drei-Minuten-Schreiben
Auch Fließtextschreiben genannt. Hier schreibst Du drei Minuten, ohne den Stift anzuhalten. Schreibe was Dir einfällt und fällt Dir nichts ein, dann schreibe darüber, wie Dir gerade nichts einfällt. Schreibe, dass Du gerade dasitzt mit Papier und Stift, und Dir nichts einfällt.
Drei Minuten sind eine lange Zeit und Du wirst überrascht sein, dass, und wie viel, doch auf das Papier kommen wird.
Kleines Storyboard
Nimm Dir ein paar Schlagworte oder Phrasen Deiner Wahl und spinne eine Geschichte daraus:
Freund - Freundin - Abschied - Bahnhof - Er hat noch ihren Haustürschlüssel in der Tasche
Ist es eine Wochenendbeziehung? Haben sie sich gestritten? Wie verläuft der Abschied, zärtlich oder unterkühlt? Wer bemerkt zuerst das ihr Haustürschlüssel noch in seiner Tasche ist, und in welcher Situation?
Du merkst sicher schon, die Möglichkeiten sind unbegrenzt.....
Kleines Storyboard PLUS
Konstruiere Dir eine eher einfache Szenerie, z.B. eine Mann geht mit seinem Hund spazieren, und suche Dir dazu ein paar markante Wiewörter aus, die Du dann in Deinem Text unterbringst. Zum Beispiel: allmonatlich, bleiern, cholerisch, honigsüß, quirlig, völkerrechtswidrig
Viel Vergnügen - es wird bestimmt eine lustige und spannende Geschichte!
Bewerbung
Stell Dir vor, Du selbst oder eine Person Deiner Wahl (Deine Tante, Angela Merkel, der Verkäufer aus Deinem Supermarkt) stellt sich für eine bestimmte Arbeit bei einem bestimmten Arbeitgeber vor.
Vielleicht will Angela Merkel als Verkäuferin in einem Geschäft für Unterwäsche arbeiten.
Wie würde Ihre Bewerbung ausfallen? Was würde die Chefin entgegnen? Welche Fragen hätte sie an Frau Merkel? Würde sie ihr bei dem Job zuraten? Wie wäre der erste Arbeitstag von Angela? Gibt es schwierige Kunden mit denen sie fertig werden müsste?
Eine anderen Perspektive
Es geht darum, eine Geschichte aus einer unüblichen oder absurden Perspektive zu schreiben z.B. aus der Sicht eines Hundes, oder der Zimmerpflanze im Versicherungsbüro etc.
Wie sieht der Tagesablauf eines mit Leben eingehauchten Gegenstandes aus? Was beobachtet er? Wie findet er Dinge oder Geschehnisse? Wird er gut behandelt? Wie fühlt er sich?
Oder: Ist dem Hund manchmal langweilig? Ist er verliebt in die Labradorhündin, die er sooft beim Gassi gehen sieht? Mit welcher Stimmung geht er einmal im Jahr zu dem Mann in dem weißen Kittel, wo er immer auf diesen kalten Tisch rauf muss?